Qashqai J12: Notbremsassistent

Dashcam is immer das 1. was i in einem Auto einbaue; gerade hier in Berlin "überlebenswichtig". Beim QQ ging das echt prima.
 

Off-Topic:

zu #100 frage ich mich, inwiefern die Frau mit dem weißen Auto die Verursacherin war.
Denn der anfängliche Verlauf war lt. der Schilderung von ChrisQQ12a folgender:

....als rechts schräg vor mir ein Kind auf einem E-Scooter ohne Helm und auf dem Gehweg fuhr; an einer nicht gut einsehbaren Ausfahrt fuhr ein weisses Auto hervor und lud das Kind halb auf. Das Kind wurde direkt vor mir Qashqaifahrend auf die Strasse geleitet und stürtzte hin...

Wie sollte denn die Autofahrerin mit einem, auf dem Gehweg von der Seite kommenden E-Scooter rechnen?
Denn diese dürfen nicht den Gehweg, sondern müssen die Straße oder wenn vorhanden, den Fahrradweg benutzen.
Außerdem dürfen E-Scooter in Deutschland erst ab 14 Jahren gefahren werden. Sind versicherungspflichtig und müssen deshalb eine Versicherungsplakette haben. Siehe hierzu einen Artikel des ADAC: e-Scooter Regeln 2026

Der Unfallverursacher wäre m. E. in diesem Fall der Fahrer/Fahrerin des E-Scooters, welcher verbotenerweise auf dem Gehweg gefahren ist.

Glücklicherweise ist der Zwischenfall ohne irgendwelche Schäden der beteiligten Personen ausgegangen.

Was die Ausrüstung mit einer Dashcam anbelangt, muss ich ChrisQQ12a absolut Recht geben.
Hätte es nämlich gekracht, weil der Hintermann ins Heck des Qashqai gefahren und evtl. noch auf das weiße Auto der Frau geschoben hätte und der Fahrer/Fahrerin des E-Scooters abgehauen wäre, hätte erst einmal Chris das Problem, den genauen Ablauf glaubwürdig zu erklären.
Da kann, sofern es keine weiteren Zeugen gibt, nur die Aufnahme der Dashcam helfen.
Auch das Verhalten des Hintermanns war schlichtweg unverschämt. Denn wie Chris es schon ganz treffend geschildert hat, muss dieser genügend Abstand zum Vordermann haben, damit er schnell genug, ohne dem Vordermann "reinzudonnern", anhalten kann.

Es ist leider, ganz unabhängig von dem im Beitrag #93 geschilderten Fall, eine große Unsitte geworden, dass speziell von Erwachsenen, Gehwege mit E-Scootern, E-Bikes und auch normalen Fahrrädern, als Fahrradwege benutzt werden.
Bittet man diese Fahrer/Fahrerrinnen doch die Straße zu benutzen, wird man i.d.R auch noch angepöbelt.
 
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Das wird bei genauer Betrachtung ein nicht einfacher Fall der einen gemischten Ausgang der Schuld, oder Anteiligen Schuld darstellen würde.

Wenn das hier, bitte nicht böse sein, aufgeschlüsselt würde, hätten alle Beteiligten einen Anteil an der Schuldfrage...

Somit lassen wir das doch einfach und stellen es hier ein, da sonst eine Rechtliche Betrachtung schnell aus der Spur kommt....

Dankeschön, denn ich war auch schon kurz dran, einige Sichtweisen zu verdeutlichen die dann weitere Seiten füllen würden...
 
Zuletzt bearbeitet:
RWHMYK dass das Kind hätte gar nicht auf dem Gehweg fahren dürfen wusste ich bis gerade nicht. Das ergibt mMn. ein völlig anderes Ergebnis weil das weisse Auto nicht mit einem "schnellen" Fahrzeug auf dem Gehweg gerechnet hatte. Sie ist aber trotzdem zu schnell und zu weit raus gefahren.
BEIDE sind abgehauen. :D Beide wussten "ich hab was falsch gemacht" hey ho lets go.
Vielleicht so: Kind verboten unterwegs und Frau vielleicht ein Wein zuviel ?! :p
Am weissen Auto müsste ja mindestens ne Delle sein.
Ich bleib dabei, für mich persönlich hat mich der J12 vor dem Unglück bewahrt.
Diese Technik funktioniert und ich bin froh darüber.
Und ich hoffe dass ich diesen Schreck auch bald wieder vergesse.
Viele Grüssle :D und danke.
 
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