Krank machen wir uns zunächst auch selbst, indem wir etwas - jetzt den Spritpreis - zu unserem uns beherrschenden Thema machen. Klar, beschäftigt uns das, weil wir es unmittelbar bemerken und merken - im Portemonnaie. Aber ist für die Menschen im Nahen Osten oder in der Ukraine der Krieg doch viel schlimmer.
Aber: nur weil wir uns in dieser Weise aufregen, ändert sich nichts.
Bei denen, die unsere Geschicke leiten, ist das Thema als Problem angekommen.
Ich will das, was getan und geplant hat, gar nicht hier diskutieren und noch mal wieder eine neue "Lösung" anbieten. Nur soviel: die Welt ist komplizierter und die Verwobenheiten komplexer als einzelne Statements es hier erscheinen lassen.
Nur soviel: Wir wollen immer "Freie Marktwirtschaft", und wenn sie uns diese Preise beschert, finden wir sie doof. Das schließt auch ein, dass die Politik nur Spielregeln vorgibt und deren Einhaltung kontrolliert und ggf. falls nicht bestraft. Die Mineralölkonzerne kalkulieren den Spritpreis über den "Wiederbeschaffungswert".
Es gibt überzeugende Auffassungen darüber, dass Spritsteuersenkungen nicht bei uns, den Verbrauchern, über kurz oder lang bleiben werden. Dann ist das Geschrei wieder groß.
Ich habe keine Lösung anzubieten, aber dass die Politiker sich darüber keine Gedanken machen, ist absurd. Ja, ja, und dass die sich alles in die Tasche stecken, ist auch absurd. Wir wollen alle ein Top-Leben und alles möglichst vom Staat bezahlt haben; woher, wenn nicht aus Steuern. In anderen Staaten sind die Voraussetzung alle anders als bei uns, da muss man im Vergleich auch ganzheitlich betrachten.
Okay, wieder sehr viel, vielleicht auch ein wenig durcheinander, aber es ist auch vielschichtig und komplex. Soweit es geht, das Leben positiv sehen und uns nicht von allem beschweren und beherrschen lassen. Schließlich fahren wir ja auch richtig schöne und gute Autos: QQ.