Selbst für einen erfahrenen e-Power Fahrer ist das nicht so leicht zu beantworten, was aber schon mal klar sein sollte ist, daß man auf 5km Kurzstrecke mit keinem der beiden QQs glücklich werden wird bezüglich Verbrauch und wenn deine Frau 8 Std. arbeitet, ist auf Rückfahrt keine Anfangswärme mehr von der Hinfahrt vorhanden, die Kurzstreckenverbrauchsorgie wird sich wiederholen, im schlimmsten Falle werden die 5km Bergab nicht für die 5km Bergauf komplett zur Verfügung stehen im Winterhalbjahr, weiter unten dazu mehr erwähnt !
Setzt man vorraus, daß deine Frau 30 Tage Urlaub pro Jahr hat und nie krankheitsbedingt ausfallen wird und 10km pro Arbeitstag fährt, dann sind das 2300km pro Jahr, folglich fahrt ihr bei 12000km pro Jahr dann 9700 km Freizeit und davon 90% über Land, also 8730 km Idealverbrauchsstrecke.
3270km Hochverbrauch zu 8730km Niedrigstverbrauch, daß geht vom Verhältniß her Richtung e-Power auch wenn es nicht der ganz deutliche Minderverbrauch wird wie bei mir im Flachland.
Was würde denn nun gegen e-Power sprechen meiner Meinung nach:
1. Er legt gerade bei großem Unterschied zwischen eingestellter Innentemperatur und tatsächlicher Aussentemperatur KEINEN großen Wert auf Effizienz, sondern auf Schnelle Erwärmung Innenraum, ist die dann erreicht, wird er erst artig und verbrauchsreduziert.
2. Bei Kälte ab 0°C und weniger kann er bei mittlerer bis deutlicher Recuperation den Strom noch nicht in den Fahrakku laden und wird ihn erstmal dazu mißbrauchen, den Verbrenner ohne Kraftstoff anzutreiben, um den Strom zu wandeln, dieses kann aber muß nicht passieren und wenn es passiert, ist das kein Beinbruch, denn am Ende geht es sich bei euren Kilometerverhältnissen dennoch aus.
Was spricht für den e-Power:
1. Berg und Talfahrten ohne Schalten und Kuppeln, immer die richtige dauerhafte Übersetzung, gerade im E-Pedal Modus deutliches Abbremsen mit wenig bis kaum Zuhilfenahme des Bremspedals und immer dieser Zugriff auf die brachiale Kraft eines E-Antriebes, den Verbrenner und Generator fährt man NUR als mobile Ladesäule durch die Gegend.
2. , 3, und 4, lasse ich mal aus, ein guter Film macht keinen Spaß, wenn man das Ende schon erzählt bekommen hat.
Fazit: Im schlimmsten Falle könnte es sein, daß du die Mehranschaffungskosten des e-Powers nicht rauswirtschaftest über den Verbrauch aber auch keine Mehrkosten hast, wenn du ihn vielleicht nur 3-5 Jahre fährst. Es könnte sein, daß du mich bezüglich des Verbrauchs im Winter für den Ratschlag zum e-Power haßt, im Sommerhalbjahr aber liebst und im kompletten Jahr als irgendson Typen empfindest, der dich normal beraten hat, letzteres soll das Ziel sein !
Für mich ganz persönlich kann ich nur zur besseren Einschätzung schreiben:
Es soll jeder fahren, was er wirklich will, denn ein Auto war nur dann zu teuer, wenn man in Einem sitzt, was man nicht wirklich wollte.
Ich will im heimischen Flachland ein Auto mit viel Platz und wenig Verbrauch, im Urlaub vornehmlich in den Hochalpen Österreich/Schweiz verbracht ein Auto, daß bergauf richtig gut geht.
Es ist ein E-Auto geworden OHNE "Ladebrimborium," nennt sich e-Power
Nur so zur Veranschaulichung meine Daten:
Maximalverbrauch 10,2L Kurzstrecke Winter Flachland
Minimalstverbrauch 4,1 L Langstrecke (60km) Hochsommer Landstrasse Flachland
Durchschnittsverbrauch über alle Betankungen seit 29.04.2024 5,16L
15000km pro Jahr, davon 2200km Autobahn 130kmh und 1000km Hochalpen, der Rest gemütliches Flachland Landstrasse.
..... und ich spreche hier von einem e-Power J12A MY22 mit 5,2L WLTP, deiner könnte werden ein e-Power J12B MY26 mit 4,5L WLTP, noch Fragen

