Alle: Dieselgate

@Homer/T, immer wenn du keine Argumente mehr hast fängst du mit der deutschen Grammatik an :smile:
Ist schon blöde wenn man sich so eine "Dreckschleuder " als Neuwagen gekauft hat u. demnächst in viele Städte nicht mehr rein darf.
 
und wenn die die Sau Diesel dann fertig durchs Dorf gejagt ist, dann ist der Benziner dran bzw. die Besitzer von Benziner.

Özdemir hatte ja ursprünglich klar gesagt, an 2030 muss Schluss sein mit dem Verbrennungsmotor, d. h. ab 2025 spätestens muss man sich den Kohleverbrenner kaufen, wenn man das Geld für den Verbrennungsmotor nicht in den Sand gesetzt haben will.

Gruß
Peter

PS: Ich wünsche mir seit langer langer Zeit eine Alternative zum Verbrennungsmotor und habe auch lange daran geglaubt ab 2020 elektrisch zu fahren.

Die heutigen elektrischen Antriebe sind zwar im Sommer bei Kurzstreckenbetrieb durchaus brauchbar, aber als Alltagsauto und gar noch im Winter absolut unbrauchbar. Was soll ich mit einem Auto mit einer realistischen (Sommer-) Reichweite von 250 km wie der Nissan Leaf? Das ist Stand der Technik! Wer was anderes glaubt, soll schön weiter träumen.

Heute glaube ich nicht daran 2030 elektrisch zu fahren. Bis man elektrisch oder tatsächlich "sauber" fahren wird, werde ich vermutlich kein Auto mehr fahren.
 
Den Nissan Leaf mit dicker Batterie bin ich Probe gefahren - nach ca. 80 km (60km Autobahn + 20km Stadt) war die Batterie halb leer. Das ist normal sagt der Händler, wenn man Glück hat und man nicht über 80 fährt kann man durchaus 160 bis 180 km schaffen. Im reinen Stadtverkehr vielleicht auch mal knapp über 200. Mehr hat er noch nie erlebt.

Mit der Reichweite von Elektroautos wird genauso schöngerechnet wie mit dem Benzin- bzw. Dieselverbrauch.

Die beste Chance sehe ich hinsichtlich Reichweite und Tankdauer noch im Wasserstoffauto. Doch bisher hierzulande nur überteuerte Prototypen und kaum Infrastruktur...
 
Elektrisch fahren ist doch nur die eine Sache. Das Aufladen wird zum eigentlichen noch größeren Problem. Ich kann mir nicht vorstellen, das dafür die Infrastruktur bis zum Jahre 2030 und weit darüber hinaus ausgebaut ist.
 
Ich stell mir gerade die Reichweite eines aktuellen E-Mobils im Winterurlaub vor:
neben der elektrischen Heizung auch noch meinen Wohnanhänger hinten dran. Das wird ein seeeehr kurzer Spaß :cheesy:

So lange es hier keine wirkliche sinnvolle Alternative für mich gibt, bleibe ich doch lieber bei meinem Stinke-Diesel und vermeide dann halt zukünftig Städte mit entsprechenden Fahrverboten.
Hoffe nur, dass NISSAN die Ersatzteilversorgung mal in den Griff bekommt, so dass man den Wagen auch lange fahren kann. Der aktuelle Preisverfall beim Diesel, verführt ja auch nicht gerade zum Neukauf.
 
Bin heute zur 1. Inspektion gewesen und habe gefragt ob es bereits möglich ist den Diesel etwas sauberer zu bekommen und als Beispiel SCR-Cat Nachrüstung genannt. Der Werkstattmeister sagte es wäre bei Nissan bereits im Gespräch und man müsse abwarten was dabei herauskommt.

Fragen kostet zunächst ja nix...
 
Elektrisch fahren ist doch nur die eine Sache. Das Aufladen wird zum eigentlichen noch größeren Problem. ...die Infrastruktur bis zum Jahre 2030 ...
Obwohl ich kein Freund der Zeitung mit den großen Buchstaben bin, habe ich doch letztens beim Frisör in die Auto BILD geschaut. Hatten eine "Testfahrt" mit einem E-Auto durch Deutschland beschrieben. Einmal rundherum Besuch aller Hauptstädte der Bundesländer.

Über den Sinn einer solchen Fahrt kann man streiten, viel interessanter waren die Ausführungen zu den Ladestationen...

Von nicht existent, bis kaputt, mit der Karte des Anbieters funktioniert es trotzem nicht, etc. , war alles dabei.

Und bei dem infrastukturellen Chaos sollen die Bürgern ernsthaft auf Elektromobilität umsteigen (Reichweite lassen wir in dem Zusammenhang mal außen vor...)?
 
Verschließen sich denn die vehementen Befürworter der Elektroautos und Dieselhasser der schlechten Infrastruktur für E-Autos ? Wer wird denn für die Ladestationen sorgen ? Zu welchem Preis ? Wer wird damit Geld verdienen? Was wird eine KW kosten ? Wieviele Ladestationen werden wo errichtet ? Wo kommt der Strom her ? Fragen über Fragen,auf die niemand eine Antwort gibt. Lediglich träumerisches Schwadronieren wie toll denn irgendwann alles sein wird.
Ich kann mir leider nicht einfach ein E-Auto kaufen, wenn ich nicht weiß, wo ich es aufladen kann.
Ich möchte eigentlich nur mal eine Antwort haben auf die Fragen.
Viele Grüße Mainy
 
Verschließen sich denn die vehementen Befürworter der Elektroautos und Dieselhasser der schlechten Infrastruktur für E-Autos ?

Wer wird denn für die Ladestationen sorgen ?
SUV.Q: Z.B. Energieversorger, wie E.ON, EnBW, RWE, Stadtwerke, oder auch die Dt. Bahn (die drängen gerade auf den Strommarkt). Vielleicht auch Shell, BP, etc. (Was hindert die Ölfirmen daran, Strom zu verkaufen?)

Zu welchem Preis ?
SUV.Q: Das ist tatsächlich eine sehr interessante Frage! Derzeit bezahlen alle Stromkunden (also wir alle!) über das sog. Netzentgeld den Ausbau und den Betrieb unseres Stromnetzes. Der Ausbau dieser Infrastruktur für die E-Mobilität kostet aber viel, viel mehr, als derzeit kalkuliert. Werden die Stromkunden bereit sein, diesen Aufschlag zu bezahlen? Was ist mit Stromkunden, die gar kein E-Auto fahren? Zahlen die dann ein geringeres Netzentgeld?

Wer wird damit Geld verdienen?
SUV.Q: Siehe oben ... E.ON, EnBW, etc.

Was wird eine KW kosten ?
SUV.Q: Das weiss noch niemand. Wir reden doch hier nicht über Themen, die quasi übermorgen gelöst sein werden, sondern sicher noch 5-7 Jahre Entwicklung brauchen. (Was wird Benzin oder Diesel in 5-7 Jahren kosten?)

Wieviele Ladestationen werden wo errichtet ?
SUV.Q: Dort, wo es genug Bedarf gibt, wird es Ladestationen geben. Die Dinger brauchen ja nur wenig Platz. Daher könnte man sie auf Parkplätzen z.B. am Arbeitsplatz, in Parkhäusern, in Parkbuchten, zu Hause in der Garage, etc. installieren.
ABER: Der Ladevorgang dauert länger als ein heutiger Tankvorgang mit Benzin oder Diesel. Haben wir in den Innenstädten genug Platz für all' die geparkten, mit Laden beschäftigten E-Autos?
Noch ein ABER : Hierfür muss die Netzinfrastruktur bis hin zum privaten Haushalt massiv aufgerüstet werden. Stichwort: zu kleine Ortsnetz-Trafos. Die würden die zusätzliche Netzlast derzeit gar nicht übertragen können, sondern würden abfackeln...

Wo kommt der Strom her ?
SUV.Q: Z.B. aus einem sinnvollen Mix aus fossilen Kraftwerken, Windkraftanlagen und Photovoltaik.

Fragen über Fragen,auf die niemand eine Antwort gibt. Lediglich träumerisches Schwadronieren wie toll denn irgendwann alles sein wird.
Ich kann mir leider nicht einfach ein E-Auto kaufen, wenn ich nicht weiß, wo ich es aufladen kann.
Ich möchte eigentlich nur mal eine Antwort haben auf die Fragen.
Viele Grüße Mainy
Wie oben beschrieben, die Fragen zu den Ladestationen und ihren Betreibern sind relativ einfach zu beantworten. Das regelt der Markt. Herausfordernder sind die Fragen, wer die Kosten für den Netzausbau trägt und ob sich die Batterie-Technik schnell genug weiterentwickelt.
Wie bereits erwähnt, wird sich zu Recht niemand ein E-Auto kaufen, das nur eine Reichweite von 250-300km hat - im Winter noch weniger, mit eingeschalteter Klima wieder weniger und vermutlich ohne die Chance, einen schweren Anhänger zu ziehen...

Hmmm ... ich habe meine Antworten direkt in den Text von Mainy geschrieben. Hoffe, das ist okay. Habe meine Antworten mit SUV.Q markiert.
 

Dickschnautze

Super Moderator
Mitarbeiter
Und zu der Frage nach einer Lademöglichkeit für die eigene Garage kann sich jeder seine eigene Ladestation zusammenstellen und den Anschluss vom Fachmann legen lassen.

Eine kleine Übersicht der Kosten für diese Home Lade Stationen kann man hier sehen......

https://shop.mobilityhouse.com/de_d...für elektroautos&utm_content=SHOP_Ladestation


Und nicht die Kosten für den Techniker, Material und die fachgerechte Abnahme der elektrischen Anlage unterschätzen.;)

Das kann von 500€ bis weit über 2500€ sein, je nach Aufwand und Kabellänge, da zur schnell Ladung ein 22KW Anschluss erforderlich ist.

:(
 
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