Qashqai J12: Batterie

Bin mal gespannt, wie es sich bei den 2026er Modellen verhält.
Meiner ist für Mai bestellt. 🙂
 
Viel Glück, besonders jetzt. Aber mal eine generelle Batterie Frage zum E-Power. Die 12V Batterie wird nur zum einschalten der Steuergeräte benutzt, gestartet wird mit der Auto Batterie / Generator. Ist das eigentlich eine normale Batterie oder hat die andere/ schlechtere Leistungsdaten. Eigentlich müsste sie ja keinen Starterstrom bereitstellen.
 
Viel Glück, besonders jetzt. Aber mal eine generelle Batterie Frage zum E-Power. Die 12V Batterie wird nur zum einschalten der Steuergeräte benutzt, gestartet wird mit der Auto Batterie / Generator. Ist das eigentlich eine normale Batterie oder hat die andere/ schlechtere Leistungsdaten. Eigentlich müsste sie ja keinen Starterstrom bereitstellen.
1a. Der e-Power hat 2 Batterien/Akkus, die 12V Batterie im Kofferraumboden und den 400V/2,1kWh Fahrakku am Unterboden.
2a. Die 12V Batterie versorgt ALLES am Auto, aber nicht den Elektro-Antriebsmotor mit dem zum Fahren benötigten Strom.

1b. Der Fahrakku versorgt das "Ladegerät" der 12V Batterie mit Strom.
2b. Der Fahrakku versorgt den Elektro-Antriebsmotor mit dem zum Fahren benötigten Strom.
3b. Der Fahrakku versorgt den Generator, der auch als Elektromotor arbeiten kann, mit Strom, damit dieser den Verbrennungsmotor drehen kann, der Strom für Zündung, Einspritzung usw kommt natürlich wieder von der 12V Batterie wie bisher, so wird der Verbrenner beim e-Power gestartet.
4b. Beim e-Power muß von der 12V Batterie kein Anlasser versorgt werden, der den Motor dreht, daß macht die Generator/Elektromotor- Einheit ( ein und dasselbe Bauteil) mit dem Strom vom Fahrakku, nur zur weiteren Verdeutlichung von 3b.
5b. In bestimmten Situationen, z.B. längeren steilen Bergabfahrten, versorgt der Fahrakku die Generator/Elektromotor-Einheit mit Strom, damit dieser den Verbrenner antreibt aber OHNE Versorgung mit Sprit und Zündung, dieses wird gemacht um recuperativ gewonnene Energie in thermische Energie zu wandeln, damit der Fahrakku nicht überladen wird.

Woher bekommt der Fahrakku für seine vielen Aufgaben nun den Strom ?

1c. Vom Verbrennungsmotor, der die Generator/Elektromotor-Einheit dreht, die dann Wechselstrom erzeugt, der über einen Wechselrichter in Ladestrom gewandelt wird für den Fahrakku.
2c. Vom Elektro-Antriebsmotor, der den Wagen nicht nur antreibt, sondern ebenfalls bei Verzögerung/Bremsung und Bergab von den Antriebsrädern gedreht zum Generator wird und den recuperativen Strom erzeugt, der als Energie-Rückgewinnung auch über den Wechselrichter Ladestrom an den Fahrakku liefern kann.

Ich hoffe, ich habe es komplett, korrekt und verständlich hinbekommen ?

@Guzzi-Jorg , ich habe es deshalb so ausführlich gemacht, da ich verunsichert war, denn in deiner Hauptfrage schwangen für mich diverse "Unterfragen" mit und ich wußte nicht genau, wo die Reise hingehen sollte, um deine Frage bestmöglichst zu beantworten.
 
Zuletzt bearbeitet:
Dahin sollte die Reise gehen, somit muss die Batterie nicht Hochstrom Fähig sein. Vielleicht ist das das Problem.
Bei meinem NICHT E-Power ist mir aufgefallen das der relativ viel mit 14V lädt. Das hat der vorige Hyundai nicht gemacht, da wurde dann mal öfter mit Licht gefahren das er geladen hat.
 

DL1GBM ... viel Glück mit deiner neuen Batterie und ich hoffe, dass das Problem damit behoben ist.

Werde dies auch nochmal mit meinem Händler diskutieren.
Momentan springt meiner immer an, obwohl ich ihn nicht ans Ladegerät angeschlossen habe und er auch nicht immer bewegt wurde.
Aber man traut der Sache nicht ;).

Auf jeden Fall wünsche ich Euch einen guten Rutsch und ein gesundes 2026.
 
Bei meinem NICHT E-Power ist mir aufgefallen das der relativ viel mit 14V lädt. Das hat der vorige Hyundai nicht gemacht, da wurde dann mal öfter mit Licht gefahren das er geladen hat.
Im Winterhalbjahr so ab +3° und kälter bleibt meiner auch auf 14,4V sehr oft sogar bei 46km Fahrstrecke mit Licht an, im Sommer bei Tageslicht sehr oft nur für 5km, dann runter auf 12,8V.
Bei deinem geht ja für den Start erstmal viel Saft aus der Batterie und wenn Meiner das so lange mit 14,4V macht, ist es bei Deinem noch berechtigter, also alles im grünen Bereich.
 
1a. Der e-Power hat 2 Batterien/Akkus, die 12V Batterie im Kofferraumboden und den 400V/2,1kWh Fahrakku am Unterboden.
2a. Die 12V Batterie versorgt ALLES am Auto, aber nicht den Elektro-Antriebsmotor mit dem zum Fahren benötigten Strom.

1b. Der Fahrakku versorgt das "Ladegerät" der 12V Batterie mit Strom.
2b. Der Fahrakku versorgt den Elektro-Antriebsmotor mit dem zum Fahren benötigten Strom.
3b. Der Fahrakku versorgt den Generator, der auch als Elektromotor arbeiten kann, mit Strom, damit dieser den Verbrennungsmotor drehen kann, der Strom für Zündung, Einspritzung usw kommt natürlich wieder von der 12V Batterie wie bisher, so wird der Verbrenner beim e-Power gestartet.
4b. Beim e-Power muß von der 12V Batterie kein Anlasser versorgt werden, der den Motor dreht, daß macht die Generator/Elektromotor- Einheit ( ein und dasselbe Bauteil) mit dem Strom vom Fahrakku, nur zur weiteren Verdeutlichung von 3b.
5b. In bestimmten Situationen, z.B. längeren steilen Bergabfahrten, versorgt der Fahrakku die Generator/Elektromotor-Einheit mit Strom, damit dieser den Verbrenner antreibt aber OHNE Versorgung mit Sprit und Zündung, dieses wird gemacht um recuperativ gewonnene Energie in thermische Energie zu wandeln, damit der Fahrakku nicht überladen wird.

Woher bekommt der Fahrakku für seine vielen Aufgaben nun den Strom ?

1c. Vom Verbrennungsmotor, der die Generator/Elektromotor-Einheit dreht, die dann Wechselstrom erzeugt, der über einen Wechselrichter in Ladestrom gewandelt wird für den Fahrakku.
2c. Vom Elektro-Antriebsmotor, der den Wagen nicht nur antreibt, sondern ebenfalls bei Verzögerung/Bremsung und Bergab von den Antriebsrädern gedreht zum Generator wird und den recuperativen Strom erzeugt, der als Energie-Rückgewinnung auch über den Wechselrichter Ladestrom an den Fahrakku liefern kann.

Ich hoffe, ich habe es komplett, korrekt und verständlich hinbekommen ?

@Guzzi-Jorg , ich habe es deshalb so ausführlich gemacht, da ich verunsichert war, denn in deiner Hauptfrage schwangen für mich diverse "Unterfragen" mit und ich wußte nicht genau, wo die Reise hingehen sollte, um deine Frage bestmöglichst zu beantworten.

Nicht ganz. Im Großen und Ganzen stimmt es aber. Ich will nur zwei kleine Korrekturen anbringen, damit nicht nachher etwas missverstanden wird.

zu 2a.:
Das 12-V-Bordsystem des Autos funktioniert genauso wie bei jedem anderen herkömmlichen Auto. Wenn der Motor nicht gestartet ist, d. h. beim e-Power das System nicht auf "Ready" steht, versorgt die 12-V-Fahrzeugbatterie das 12-V-Bordsystem vollständig. Wird bei einem herkömmlichen Auto der Motor gestartet, übernimmt diese Versorgung die Lichtmaschine und lädt zusätzlich die 12-V-Fahrzeugbatterie wieder auf. Genauso ist es beim e-Power. Allerdings gibt es hier keine Lichtmaschine, sondern das Hochvoltsystem, bestehend aus Generator und Li-Ionen-Batterie übernimmt die Aufgabe der Lichtmaschine, indem es über einen Spannungswandler die Spannung für das 12-V-Bordsystem zur Verfügung stellt. Deshalb steht z. B. auch in der BA an allen denkbaren Stellen der Warnhinweis "Verwenden Sie elektrisches Zubehör nur bei eingeschaltetem e-Power-System, um das Entladen der 12-V-Batterie zu verhindern." (o. ä.)

zu 1c.:
Der Generator erzeugt keinen Wechselstrom, sondern Drehstrom.
Nun könnte ein Schlauberger kommen und sagen: "Drehstrom ist dreifacher Wechselstrom." Ja, stimmt. Aber es ist wichtig, den Drehstrom korrekt zu benennen, da auch der Antriebsmotor ein Drehstrommotor ist. Genauer gesagt ist es ein Drehstrom-Synchronmotor (Erklärung siehe Wikipedia). Die Motordrehzahl (und damit die Geschwindigkeit des Autos) wird durch Veränderung der Drehstromfrequenz beeinflusst. Dafür ist die Wechselrichtereinheit zuständig, angesteuert durch das Fahrpedal.
Mit reinem Wechselstrom wäre dies nicht möglich.
Unter dem Aspekt des Antriebs des Autos wird die Wechselrichtereinheit gespeist entweder mit dem Drehstrom des Hochvoltgenerators, dessen Frequenz unterschiedlich sein kann, je nach Generatordrehzahl, welche wiederum durch die Drehzahl des Verbrennungsmotors bestimmt wird, oder aber mit dem Gleichstrom aus dem Li-Ionen-Hochvoltakku. In jedem Falle erzeugt der Wechselrichter einen definierten Drehstrom, dessen Frequenz abhängig ist von der Stellung des Fahrpedals.
 
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