Alle: Dieselgate

Ich habe heute mal die DUH angeschrieben:

Sehr geehrte Damen, sehr geehrte Herren,

Seit Jahren hört man den Namen ihrer Organisation im Kampf für saubere Luft und leere Städte (Jedenfalls ohne Autos). Seit 31.Mai 2018 besteht ein Fahrverbot auf bestimmten Strecken in Hamburg, welches mit großem Medienrummel öffentlich gemacht wurde. Nur leider hört man seitdem nichts mehr. Für sie müsste es doch in höchstem Maße medienwirksam sein, endlich Erfolge zu vermelden, damit sich ihr Kampf gelohnt hat.

Meine konkrete Farge an sie : Um wieviel Prozent hat sich denn jetzt durch die Fahrverbote die Luftqualität verbessert ?

Denn der normale Bürger möchte schon wissen, wofür er von allen Seiten gegängelt wird und ob er dafür wenigstens mit guter Luft entlohnt wird.

Mit frdl. Gruß

Ich werde berichten, ob und was für eine Antwort zurückkommt.
Viele Grüße Mainy

So, heute tatsächlich eine Antwort erhalten.
Nach genauerem durchlesen für mich nur das übliche, nichtssagende Gewäsch, könnte auch von einem Politiker stammen.
Vor allem der letzte Absatz zeigt die alleinigen Ziele der DUH. Es geht dieser Organisation nicht um die Umwelt an sich, es gibt keine unterstützten Projekte oder angeschobene Aktionen, der einzige Zweck scheint die Klagerei und Abmahnerei zu sein. aber da kann sich ja jeder seinen Reim drauf machen.
Hier mal der Wortlaut der Antwort:

vielen Dank für Ihr Schreiben. Wir erhalten sehr viele Zuschriften, nicht immer gelingt uns eine zeitnahe Rückmeldung. Ich bitte um Ihr Verständnis.



Welche Ergebnisse die Hamburger Maßnahmen bislang erzielt haben, kann ich Ihnen nicht sagen. Relevant ist die Absenkung des Jahresmittelwertes – die auch davon abhängt, wie die Umsetzung kontrolliert wird, wie sich das Verkehrsaufkommen und die damit verbundene Belastung in den Ausweichstrecken darstellt etc. Ich bin sicher, der BUND wird das als Kläger in Hamburg verfolgen. Wir plädieren für Maßnahmen, die sich auf den gesamten betroffenen Innenstadtbereich beziehen, wie sie ja in der Regel in den bestehenden Umweltzonen abgebildet sind.



Unser Ziel ist die Umsetzung geltenden Rechts – sowohl mit Blick auf Luftqualität als auch auf Abgasstandards - zum Schutz der Gesundheit der Menschen in den Städten. Unser Ziel sind lebenswerte Städte – Fahrzeuge, die hier unterwegs sind, sollten die geltenden Standards einhalten, die Technik dafür ist ja vorhanden.



Mit freundlichen Grüßen, Dxxxxxxx Sxxx
 
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Welche Ergebnisse die Hamburger Maßnahmen bislang erzielt haben, kann ich Ihnen nicht sagen. Relevant ist die Absenkung des Jahresmittelwertes – die auch davon abhängt, wie die Umsetzung kontrolliert wird, wie sich das Verkehrsaufkommen und die damit verbundene Belastung in den Ausweichstrecken darstellt etc. Ich bin sicher, der BUND wird das als Kläger in Hamburg verfolgen. Wir plädieren für Maßnahmen, die sich auf den gesamten betroffenen Innenstadtbereich beziehen, wie sie ja in der Regel in den bestehenden Umweltzonen abgebildet sind.

Diesel-Fahrverbot in Hamburg: Die Belastungen nehmen sogar zu:

https://www.welt.de/wirtschaft/arti...-Hamburg-Die-Belastungen-nehmen-sogar-zu.html
 
Ob still oder nicht - es ist an der Zeit, dass der DUH mal Grenzen aufgezeigt werden oder sie verboten/aufgelöst/was-auch-immer wird.
Wenn die mit dieser Vehemenz gegen die Autohersteller klagen würden, hätte ja niemand was dagegen.


Aber mit dem Mäntelchen "Schadstoffbelastung" prozessieren sie - und am Ende triftt es die, die überhaupt keine Schuld an der ganzen Misere haben.


Das ist sowas von daneben. Das mag zwar rechtlich alles in Ordnung sein, moralisch ist es das nicht. Der Verein gehört abgeschafft und die Führungsmannschaft in den Knast.
 
... Knapp 30.000 € für einen Golf Diesel? Vor 6 Jahren?
Golf Fahrer sind nicht nur einfallslos, sie können anscheinend auch schlecht verhandeln... :wink:
 
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