Krass. Macht zwar Sinn, aber ich dachte trotzdem, dass das Auto gerade auf Kurzstrecken brilliert in puncto Verbrauch.
Leider nicht so richtig, denn letztendlich bekommt der e-Power über Umwege seine Power vom Verbrenner und jeder Verbrenner verbraucht halt wesentlich mehr, wenn er noch kalt ist und so wird das nicht richtig gehen mit wenig Verbrauch auf Kurzstrecke.
Im Winter wird das sogar noch schlimmer, denn der e-Power nutzt seine Technologie dazu, den Innenraum des Fahrzeuges wesentlich schneller zu erwärmen, als es ein konventionelles Verbrennerauto könnte.
Nach 6km ist der innenraum eines konventionell angetriebenen Verbrenners immer noch einigermaßen kalt, woher soll die Wärme auch kommen, der Verbrenner lief zu kurz und braucht halt seine Zeit.
Beim e-Power springt der Verbrenner an und sorgt über den Generator für zügiges und gerade im Winter weites Aufladen des Fahrakkus, hierbei entsteht sehr schnell große Abwärme am Wechselrichter, der mit seinem eigenen Kühlwasserkreislauf schneller Wärme für den Innenraum erzeugt, als es der langsam warmwerdende Verbrennermotor mit seinem Kühlwasserkreislauf kann,
Bedingt durch diese Technologie hast du 2 Kühlwasserkreisläufe mit 2 Kühlwasserausgleichsbehältern unter der Motorhaube.
Als letztes kommt noch hinzu, daß man für die Aufladung eines Akkus von 20 auf 50% weniger Energie verbraucht, als von 50 auf 80%, obwohl beides nur 30% Unterschied sind.
Achte mal darauf, von welchem Minimum- bis Maximumladezustand des Fahrakkus vom dem an- und ausgehenden Verbrennermotor mit seinem Generator gehalten wird in Abhängigkeit davon, ob du gerade erst kurz geparkt hast oder lange geparkt hast, ob es draußen sehr kalt oder sehr warm ist.
Diese 4 im Laufe eines ganzen Jahres wechselseitig auftretenden Faktoren haben einen sehr großen Einfluß auf Kurzstreckenverbräuche, im Sommer eher unauffällig, im Winter teilweise der reinste Horror und um sich NICHT verwirren zu lassen, beobachtet man lieber am Anfang seiner QQ e-Power Kariere nur den Verbrauch "seit letztem Tanken," alles Andere erklärt sich im Laufe der Zeit von selbst durch Selbstbeobachtung.